FLÖHE
Flöhe sind kleine, flügellose Insekten und zählen zu den lästigen Parasiten im häuslichen Umfeld. Besonders häufig treten der Katzenfloh (Ctenocephalides felis) und seltener der Hundefloh (Ctenocephalides canis) auf. Flöhe leben vom Blut ihrer Wirte und können sowohl Haustiere als auch Menschen befallen. Durch ihre enorme Sprungkraft und schnelle Vermehrung können sich Flohpopulationen innerhalb kurzer Zeit stark ausbreiten.
Warum Flöhe problematisch sind
Flohstiche verursachen starken Juckreiz und können zu Hautreizungen sowie allergischen Reaktionen führen. Da sich der Großteil der Flohentwicklung nicht auf dem Tier, sondern in der Umgebung abspielt, ist ein Befall oft schwer zu erkennen und zu bekämpfen. Teppiche, Polstermöbel, Tierkörbe und Ritzen dienen den Larven als ideale Entwicklungsorte.
Typische Anzeichen eines Flohbefalls
Häufiges Kratzen oder Beißen bei Haustieren
Kleine rote, juckende Stichstellen beim Menschen
Flohkot (schwarze Krümel) im Fell oder auf Liegeplätzen
Sichtbare Flöhe im Fell von Hund oder Katze
Vermehrtes Auftreten von Stichen an Beinen und Knöcheln
Erste Maßnahmen
Haustiere auf Flöhe kontrollieren und behandeln
Tierdecken, Kissen und Textilien bei mindestens 60 °C waschen
Teppiche, Polstermöbel und Ritzen gründlich absaugen
Staubsaugerbeutel unmittelbar entsorgen
Schlaf- und Liegeplätze der Tiere regelmäßig reinigen
Professionelle Flohbekämpfung
Bei einem Flohbefall ist eine Behandlung der Umgebung meist unverzichtbar. Wir lokalisieren die Befallsherde und setzen gezielte Maßnahmen gegen adulte Flöhe sowie deren Entwicklungsstadien ein. Durch die Kombination aus Bekämpfung und Prävention sorgen wir dafür, dass sich der Befall nicht erneut ausbreitet.
Wussten Sie schon?
Nur etwa 5 % eines Flohbefalls bestehen aus erwachsenen Flöhen. Rund 95 % befinden sich als Eier, Larven oder Puppen in der Umgebung – deshalb reicht die Behandlung des Haustieres allein meist nicht aus.
