AMEISEN
Ameisen gehören zu den häufigsten Vorrats- und Hygieneschädlingen in Deutschland. Besonders häufig treten die Schwarze Wegameise (Lasius niger), die Pharaoameise (Monomorium pharaonis) sowie verschiedene Rossameisen-Arten auf. Sie leben sowohl im Freien als auch in Gebäuden und dringen auf der Suche nach Nahrung und Wasser in Wohn- und Gewerbeobjekte ein.
Warum Ameisen problematisch sind
Ameisen können Lebensmittel verunreinigen und sich über Leitungen, Mauerspalten und Hohlräume im gesamten Gebäude ausbreiten. Insbesondere Pharaoameisen stellen ein erhebliches Hygieneproblem dar, da sie Krankheitserreger verschleppen können. Einige Arten, wie Rossameisen, können zudem Schäden an Holzbauteilen verursachen.
Typische Anzeichen eines Befalls
Sichtbare Ameisenstraßen entlang von Wänden oder Böden
Einzelne Ameisen in Küchen, Vorratsräumen oder Sanitärbereichen
Ameisennester in Mauerspalten, Hohlräumen oder Außenbereichen
Fliegende Ameisen während der Schwarmzeit
Wiederkehrendes Auftreten trotz eigener Bekämpfungsversuche
Erste Maßnahmen
Lebensmittel und Vorräte dicht verschlossen lagern
Essensreste und Verschmutzungen sofort entfernen
Ameisenstraßen nicht nur beseitigen, sondern deren Ursache suchen
Eintrittsstellen und Ritzen abdichten
Feuchtigkeitsquellen reduzieren
Professionelle Ameisenbekämpfung
Bei einem Ameisenbefall ist die genaue Bestimmung der Art entscheidend. Wir lokalisieren Nester und Laufwege, analysieren die Ursache des Befalls und setzen gezielte Bekämpfungsmaßnahmen ein. Durch moderne Köderverfahren und professionelle Kontrollen kann ein Befall nachhaltig beseitigt werden.
Wussten Sie schon?
Eine Ameisenkolonie kann je nach Art aus mehreren tausend bis zu mehreren hunderttausend Tieren bestehen. Wird nur ein Teil der Ameisen bekämpft, bleibt das Nest häufig bestehen und der Befall tritt erneut auf.
